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Gerippe des örnithocephalus antiquus. Man erblickt in ihm eben­falls ein vierfingeriges und vierzehiges fliegendes Säugthier, und fin­det somit in ihm ein Geschöpf der Vorwelt, defsgleichen die der­malen lebende Schöpfung, bis jetzt wenigstens, nicht aufwies, glück­lich wieder.

Offenbar gab es also in der Vorwelt zwey Species von Or- nithocephalus, eine langschnauzige und eine kurzschnauzige, welche sich füglich durch die Beynamen longirostris und brevirostris un­terscheiden lassen dürften.

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Sollte durch das bisher Angeführte meine anfänglich gewagt­scheinende Deutung, dasjenige räthselhafte Gerippe, bey dessen Betrachtung in der Naturgeschichte hocherfahrne Männer theils auf einen Fisch, theils auf einen Vogel, theils auf ein Amphibium, theils auf ein Insekt riethen, habe einem Säugthiere angehöret, nunmehr

nicht um Vieles an Wahrscheinlichkeit, wenn nicht völlige Gewifs- heit gewinnen?

Denn falls Jemanden der langgestreckte Kopf nebst dem langen Halse noch zweifelhaft gelassen haben sollte, in ihm ein Säugthier wahrzunehmen, so verschwindet aller Zweifel bey Betrach­tung unserer kurzschnauzigen Species, deren Kopfgestalt sich der Kopfgestalt einiger Fledermausarten um Vieles nähert.

Wahrlich! die Aehnlichkeit dieser Gerippe mit den Gerip­pen der Fledermäuse ist zu auffallend, als dafs sie sich leicht ver­kennen licfse.

§. 19.

Inzwischen unterscheiden sich dennoch kenntlich genug beyde Gerippe sowohl des Ornithocephalus longirostris als brevirostris von den Gerippen aller bis jetzt bekannten Geschlechter und Arten der Fledermäuse durch folgende Eigenheiten:

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