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Der dritte Linien lange Finger ist wieder länger, auch durchaus stärker als der zweyte, und besteht aus vier Glie­dern, welche sanft kegelförmig gegen das Nagelglied hin kürzer und dünner werden.

Sämmtliche Glieder dieser drey kurzem Finger des Flügels sind an beyden Gliedmafscn sehr deutlich wahrzunehmen. Allein nur an der linken Gliedmafse blieben sie in ihrer natürlichen Lage gegen einander) denn an der rechten Gliedmafse scheint nur ein Finger in natürlicher Lage, der zweyte ist etwas verrenkt, und der dritte gar in umgekehrter Lage befindlich.

Da bey dem Ornithocephalus antiquus diese drey kurzen Finger sich nicht nur an der rechten Gliedmafse in mangelhaftem Zustande befinden, sondern an der linken Gliedmafse sogar gänzlich fehlen, so hat das in Betrachtung stehende Stück den besondern Werth vor demselben, dafs sich nach solchem diesen Mängeln leicht abhelfen läfst.

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Indessen mufs ich bemerken, dafs das Nagelglied des dritten Fingers, welches in meiner Abbildung des Ornithocephalus antiquus fehlt, sicheren Nachrichten zufolge wirklich vorhanden war, als es Collini zu Mannheim abbilden liefs, und erst bey der Einrahmung unter Glas verloren gieng.

'Der vierte Finger, welcher allein zu einer gegliederten Flügel- oder Flug-Stange verlängert erscheint, besteht aus vier Gliedern, welche fast die gleiche Beschaffenheit wie bey dem Orni­thocephalus haben, nämlich: i) nehmen sie an Länge und Dicke stuffenweis von hinten nach vorne zu ab, so dafs der erste hinter­ste oder dem Arme nächste dem Mittelhandknochen analoge das dickste und längste Glied, das vierte vorderste das dünnste und kürzeste ausmacht. Das erste oder Mittelhandglied ist iof Linien lang, das zweyte oder das eigentliche erste Fingerglied 8f > das dritte 7, das

vierte

4f