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Siegel bewiesen, aus der Vorwelt stammte, hoffentlich nicht unschicklich mit dem speciflschen Namen priscus zu bezeichnen.
CROCODILUS PRISCUS (fossilis),
*** Crocodilus longirostris rostro elongato cyiindrico dentibus dlternis longiusculis femoribus dupla tibiarum longitudine ossibus metatarsi longitudine inter se fere ciequalibus.
§. 47.
Die mächtig stark aus den Kiefern vorragenden Zähne ) das eckige, sogenannte ausgewirkte Ansehen aller Knochen5 die Verschmelzung aller Ansätze (Epiphyses) ) die groben, dicken und derben Knochenreste der Schilder) die dicht an einander liegenden Schuppenreste) scheinen zu beweisen, dafs dieses Individuum erwachsen, somit auch sein Gerippe vollendet gewesen 3 6 ).
_ Der Bes r.hnff pnhrnt s einer Zäh nn nach zu ugth - pil o« y lebte auch
er, wie die bekannten Gaviale, vorzüglich von Fischen. Sollte etwa das im 27 sten §. erwähnte Fischschwänzchen den Rest eines verzehrten Fischchens verrathen?
Der ganze Bau der Krokodile scheint übrigens eine Schwerfälligkeit zu schneller Bewegung auf dem trockenen Lande zu verrathen. Wenigstens das junge Krokodil, welches ich lebendig zu London sah, schien mir träge und unbehtilflich: Andere zu Lande flinke Eidechsen haben offenbar längere und muskulösere Füfse,
Merck
36) Dem Artikel Krokodil in der Deutschen Encyclopädie, Frankfurt a. M. 1804» Band 23, Seite 33o zufolge, soll Pcnnant eines ostindischen Krokodiles, „welches nie über 2 Fufs lang wird,“ gedenken. Allein dies ist ganz unrichtig. Derin Pennant’s (Views of Hindostan Vol. 11, pag. 207) kleinstes Krokodil hat zwölf Fufs (twelve feet), wie auch die Haitische Lit. Zeitung, 1799. Nr. 385, (nicht 335, wie in jener Encyclopädie steht,) richtig anführt, aus web eher derVerf. dieses Artikels, ohne Pennant’s Werk selbst gesehen zu haben, „sfüfsig“ für ,, isfüfsig“ nachschreibend, entlehnte,