noble und Arbeichan zwischen Auch und Mirande *), wo sich dergleichen fanden. Daher er schrieb: „Diefs sind alle Stücke, die ,,ich gesehen, oder von denen ich sprechen gehört habe$ und ich „glaube nicht, dafs jemand welche gesehen, oder wenigstens dergleichen bekannt gemacht habe **).“ Und doch war, als Hr. Cuvier 1812 dieses schrieb, schon vor mehr als vierzig Jahren, nämlich 1773 ein solcher Tapirzahn gefunden, und 1784 von Kennedy beschrieben und abgebildet, nur freylich nicht für einen Tapirzahn erklärt worden. Denn so viel ich habe in Erfahrung bringen können, hatte man zu München noch niemals einen lebendigen Tapir, so wie im vorigen Jahre 1817, gesehen.
Ein paar fossile Kinnladen, nebst ganz gleichen Zähnen vom Riesentapire, befinden sich auch in dem kaiserl. königl. Naturalien« Cabinet zu Wien: Hrn. von Schreiber’s, Director desselben, schriftlich mir mitgetheilten Nachrichten zufolge wurden sie vor lange am Feldsberg in Oesterreich an der mährischen Gränze gefunden. Er hatte die Gefälligkeit mir ein Paar in Wachs unvergleichlich ab* geformte Zähne zu übersenden, welche die Richtigkeit meiner Erklärung dieses Kennedy sehen Zahnes, welche ich Tab, 2. Fig. 5.6 genau abbilden liefs, für den eines untergegangenen Riesentapirs der Vorwelt aufs augenscheinlichste beweisen.
Zweytens, wie richtig Hrn. Cuvier’s Vergleichung solcher Zähne mit den Zähnen der grofsen Käriguruh’s zutrilft, beweisen meine zwey hier vorliegenden Känguruh’s-Schedel.
3 2 Drit-
*) In den Additions zu seinem Memoire sur quelques dents et os trouves en France qui paroissent avoir appartenu a des Animaux du Genre du Tapir p. 5. In dem eben angeführten Memoire, Seite 17. ,,VoIIa tous Ies morceaux que j’ai ,,vus, ou dont j’ai extendu parlerj et je ne crois pas que personne en ait vu, „ou du moins en ait publie d’autres.“