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Ueber einige vorweltliche Thier­reste bei Friedrichsgemünd

in F

ayern

vom

H. v. Meyer in Frankfurt a. M.

Die Petrefactenkunde gewinnt mit jedem Tag an Umfang; in allen Theilen der Erde werden Ent­deckungen gemacht, die zu ihrer Vervollkommnung beitragen, und bald werden wir sie als eine eTgen- thümliche Abtheilung unseres Wissens dastehen se­hen, wozu schon hie und da mit einzelnen Zweigen derselben Vorbereitungen gemacht wurden. Die Geognosie bedarf der Petrefactenkunde j sie ist nicht selten die Schiedsrichterin bei dem Streit der Ge-

Schrader bald sein Versprechen lösen: neue Versuche über das Keimen der Getreidesaamen in feuchtem Sr iwe- fel anzustellen; Lassaign es Versuchen zufolge scheinen jene Alkalien und Erden , welche sich in dergleichen in Schwefel gebauten Pflanzen vorfinden, nicht durch den Vegetationsprocefs gebildet, sondern von Aussen zugeführt worden zu seyn; (vergl. Brandes Arch, d* Apotheker. Vereins im nördl. Deutschland etc. I. H. 4). Dafs vom Raupenfrafse erkrankte Baume keine Kali-haltige Asche geben, ist bekannt, verdient aber doch auch noch näher geprüft zu werden, Kästner.

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