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zu geben; dann soll die Würde des Gesichts nicht so darunter leiden, und endlich auch die Nase nicht gemiß- braucht werden, und den guten Ton nicht verlieren. Der erste Vortheil ist gewiß sehr gesucht, und würde weg­fallen, sobald man dergleichen Glaser nur bei Alten sähe. Was den zweiten Vorthei! betrifft, hat nichts, was die Nase zu Unterstützung der Augen thut, sie je lächerlich gemacht, wegen der be­kannten Verwandschaft, die zwischen beiden Statt findet. Es ist nemlich bekannt, daß beide schon in der frühe­sten Jugend gemeiniglich zugleich wei­nen, ja daß selbst im Alter die Augen noch übergehen, wenn die Nase gereizt wird, und daß sie nicht selten zu glei­cher Zeit roth werden. Den guten Ton wird sie ebenfalls nicht verlieren, wenn die Dienstfertige nicht zu sehr geklemmt wird, und etwas Unterstützung durch Büge! an den Schläfen erhält; und

was hier wohl bemerkt zu werden ver-

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