?6
in kleinerer Anzahl als in grauen oder blauen Augen erscheinen. Ueberhaupt habe ich dunkel gefärbte Augen gewöhnlich durchaus dickhäutiger und gewissermafsen gröber gefunden.
Das schwarze Pigment, welches die inwendige Fläche der Blendung und der Gefäfshaut bedeckt, ist sorgfältig im Original erhalten worden.
a. Lichtloch der Blendung.
b.c.d.e. Blendung mit ihrem kohlschwarzen dichten Pigmente bedeckt. Gewöhnlich ist sie am breitesten an der äufseren Seite d. e ., am schmälsten an der inneren b . c ., welcher Unterschied in der linearischen Figur absichtlich auffallender gemacht worden, als er im Originale erscheint.
f. g. Faltenkranz, der aus sieben und fünfzig stark vorragenden, gleichsam aufgedunsenen Fältchen besteht, f Vorderes über den Piand der Blendung sich erstreckendes Ende der Fältchen, welches in die Glasfeuchtigkeit versenkt ist. In der dritten linearischen grofsen und kleinen Figur dieser Tafel, so wie auch noch besonders auf der achten Tafel liefs sich dieser Umstand, wegen der Profilansicht des Augapfels deutlicher zeigen, g. Hinteres Ende der Fältchen, das sich allmählig wie verstrichen in der Peripherie verliert.
h. g. Stelle, wo rings um die Gefäfshaut lichter oder heller zu seyn pflegt.
Eilfte Figur.
Vordere Fläche des vorderen Stückes der Gefäfshaut, Blendung und Membran des Lichtlochs aus einem siebenmonatlichen Kinde. Die Arterien und Venen des Augapfels, aus dem dieses Stück genommen ist, waren mit Ginnober künstlich angefüllt.
i. Innere lange Blendungsarterie»
a. Aeufsere lange Blendungsarterie.
b. Blendung.
c. Membran des Lichtlochs mit gefüllten Gefäfsen.
Ein ähnliches Stück stellt die vierte Figur der sechsten Tafel vergröfsert dar..
Zwölfte Figur.
Voideres Stück der Bindhaut und Hornhaut des linken Augapfels, aus einem sechsmonatlichen Kinde > zweymal im Durchmesser vergröfsert. Die Blutgefäfse sind mit der feinsten Cinnobermasse sehr glücklich ausgesprützt.
Dieses