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worden; so sind alle aus derselben leicht abzunehmenden Theile unbezeichnet geblieben, um nicht durch die Menge von Charakteren Dunkelheit zu veranlassen.
2. Sehenerve, oder zweyter Hirnnerve, dessen ganze Länge vom Eintritt in die
Augenhöhle an, bis zur Einfügung in den Augapfel, auf der dritten Figur dieser Tafel deutlich in die Augen fällt. Die horizontale Ansicht dieses Sehenerven, seine Einfügung in die derbe Haut des Augapfels, zeigt die achte Tafel, und seine peripherische Endigung als Markhaut, die fünfte Tafel.
3 . Dritter Hirnnerve, oder Augapfelbeweger. Seine Zertheilung stellen die zwey
folgenden Figuren vollständig dar. Hier wird er durch die Nerven so verdeckt, dafs von ihm nur ein Theil seines Zweiges für den inneren geraden x . Muskel (bey x .) erscheint.
4. Vierter Hirnnerve. Er streicht dicht am fünften Nerven über den dritten
und Sehenerven hin, und wird durch einen ansehnlichen Faden (ß.) vom ersten Aste des fünften Nerven verstärkt, und verbreitet sich hierauf im oberen schiefen Muskel ( 4 *)* Dieser seltene Fall der Verstärkung des vierten Hirnnerven durch einen Faden vom fünften, ist, meines Wissens, noch nicht abgebildet. Ich hebe das Original sorgfältig in Weingeist auf.
Das conische Zunehmen, oder das Dickerwerden dieses Nerven gegen sein peripherisches Ende hin, ist aufs genaueste nachgebildet.
5 . Fünfter Hirnnerve.
A. Schmaler Theil seines Hirn- oder Centralendes, welcher auf die Ausschweifung des Schedels (Fig. 1. h.') pafst, und conisch in 7 '
E. einen geflechtartigen Wulst übergeht.
C. Erster Ast dieses fünften Nerven, der sich durch die hier geöffnete obere Spalte
(Fig. 1. V.) in die Augenhöhle begiebt.
D. Zweyter Ast des fünften Nerven, der sich ins runde Loch G. (Fig. 1. T.)
begiebt.
E. Dritter Ast des fünften Nerven, der sich ins ovale Loch F. F. (Fig. 1. S.)
begiebt.
F. F. Ovales Loch des Schedels, welches genau dieLage hat, wie in der erstenFigur s.
G. Rundes Loch des Schedels, welches genau die Lage hat, wie in der ersten
Figur T.
Der erste Ast des fünften Nerven theilt sich aufser dem a. Verbindungsfaden zum vierten Hirnnerven, in den Augenknoten und Nasenast, welcher von den hier erscheinenden Aesten a. b . e. ganz bedeckt wird, und defshalb erst in den beiden folgenden Figuren sich darstellen liefs.