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i i3o.

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§. i3o.

Die Ursachen der Harnfisteln sind vorhergegangene Entzündung lind Eiterung der Harnblase 11. Rlasengescliwüre c5. §., Eiterung der Prostata 10.$., Vereiterung der Cowperschen Drüsen 111. §., Geschwür der Harnröhre 121. §., ein durch eine Sonde, Kerze oder Catheter ge­machter, falscher Weg 127.$., bey weitem die allgemeinst^ Ursache aber ist die Verengung der Harnröhre 114. §., und ein dadurch entstandener Rifs 119. §. ;«. r - «r

§. i3i.

Bey -dör Behandlung der Harnfisteln wird gewifs ein Arzt an der Klippe der Einseitigkeit scheitern, welcher sie blos örtlich behandeln woll­te, und noch nicht erfahren hätte, oder wenigstens nicht wüfste, dafs bey venerischen Patienten nicht selten, ohne alle örtliche, besondere Mittel, blofs durch die allgemeine Anwendung des Quecksilbers, solche Fisteln von selbst heilen.

Ueberhaupt aber sind Harnblasenfisteln schwerer als Harnröhren­fisteln zu heilen, sowohl w r egen der sie veranlassenden bedeutenderen Ur­sachen, als wegen ihrer Länge, Krümmung und Schwierigkeit, bis auf ihren Grund zu kommen.

Die Hauptsache bey der Heilung der Harnfisteln beruht, wie eine mehr als zweyhundertjährige Erfahrung bewiesen hat, auf einer geschick­ten Ableitung des Harnes m-degjifese.^Erreicht man diesen Zweck, und

bey den trefflichen elastischen Gathetern, die man dermalen besizt, ist

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dieses nicht schwer; so ist es eine wahre Freude zu sehen, wie bald und

wie leicht sich solche Fistelgänge von selbst schliessen.

Waltet aber noch eine Verengung der Harnröhre ob, so mtifs man vor allen Dingen diese wegzuräumen suchen. 12 3. bis 126. §.

Kann man die Verengung nicht überwinden, und diese Ableitung des Harnes, wegen der Menge oder Gröfse der Fistelgänge, nicht erreichen, so hat freylich L a r b a u D^Recht, dafs diese Fisteln schwer, oder auch wohl gar nicht zu heilen sind.

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