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Harnfisteln.
i ■ f (Fistulae Urinae *).)
§. 128.
Ungeachtet man bey richtiger Behandlung der bisher geschilderten Krankheiten , meistens eben sowohl Harnfisteln, als den falschen Weg in der Harnröhre wird vermeiden können, so kommt man doch oft genug in den Fall, von alten Männern, wegen schon vorhandener Harnfisteln, um Rath gefragt zu werden.
Einige dieser Fisteln entstehen aus der Blase (Blasenfisteln, Fi- stulae vesicales), andere aus der Harnröhre (Harn r öhrfist ein, Fistu- lae urethrales). Vollkommene Harnfisteln nennt man solche, die mit einer Mündung sich in die Harnblase oder Harnröhre, mit der andern nach aussen Öffnen; unvollkommene Harnfisteln solche, wo sich nur eine solche Mündung, entweder nach innen/ oder nach aussen findet.
* -Hie gewöhnlichsten strnFdie vollkommenen Harnröhrfisteln,/welche^ sich im Mittelfleische öffnen^ die seltensten die, welche sich im Nabel öffnen. Der übrigen Harnfisteln ist schon gelegenheitlich gedacht worden, z. B. der Blasenfisteln, welche sich in die Bauchhöhle 11. u. 26. <
in den Darmkanal, in den Mastdarm 26. in die Bauchdecken 26. §., oder in den Weichen 26. u. 44. öffnen.
Bisweilen öffnet sich eine, mit einer Oeffnung aus der Harnblase oder Harnröhre entsprungene, Fistel nach aussen, mit mehreren oft ziem-
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*) Die näheren Citate über Harnfisteln, welche Sanctorius, Lambirt, Loti* chibs, Scultet, M archettis, Voorden, Zwinger, Garl.iei, Trioe«, Albertij Paroeinus, Becker, eeDran, Casamajor, AlOÜEITE, AcRELL, ArKAITIB, BaSTER, W ARNER, MtJZEtt) Aux, Morand, beobachteten, finden sich in Halur’i Bibliotheca cliirur- gica, so wie die von Camper, Fonbeca, Conradi, Garenoeot, Horstius, Laute-jnbach, Sachs, Sibbern, Venusti, Verduc, Lowdeu, und Sieboed in Peoucquet’s Initiis Bibliothecae med. pract. et chir.
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