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ganismus — kein Harnabgang f so versucht man , zur Ablassung des Harnes, einen Catheter, oder eine elastische hohle Kerze einzubringen, welches bisweilen erst nach der Anwendung obiger Mittel gelingt, wenn es zuvor nicht gelingen wollte. Man kann auch gleich Anfangs die Einbringung einer Kerze versuchen, und zwar, zum Anfänge, der dünnsten. Dringt diese leicht durch die Verengung, doch ohne dafs der Harn folgt, so bringt man gleich eine zweyte, dickere, auch wohl eine dritte noch dickere, oder eine hohle ein. Zuweilen folgt der Harn, ohne dafs die Kerze wirklich durch die Verengerung drang, nachdem sie nur eine Weile in der Harnröhre gelegen hatte. Besonders ist dieses der Fall, wenn man sich einer Darmsaite als Kerze bediente. Hat die Kerze die erste nähere Verengung überwunden, und es fände sich nun eine zweyte Verengung, so verfährt man, um auch diese zu überwinden, auf gleiche Weise. Wenn einem, wie es doch bey guten, glatten, elastischen, gehörig steifen Kerzen selten der Fall zu seyn pflegt, die Kerzen den Dienst versagen, so erreicht man seinen Zweck bisweilen am leichtesten durch Darmsaiten. Ist die Gefahr der Harnverhaltung sehr dringend, und der Weg ohne Gefahr einen falschen Kanal in der Harnröhre zu verursachen, schlechterdings
schon entzündet, so läfst man den Harn durch den Blasenstich über den Schambeinen §. 66., oder auch, wie Einige rathen, durch einen kleinen Einschnitt in die Harnröhre hinter der verengten Stelle, aus der Harnblase.
§. 125 .
nicht zu öffnen, oder ist die Harnröhre sehr empfindlich, oder wohl gar
Ist der dringendeste Zufall, die Harnverhaltung, glücklich gehoben, so beginnt man die radikale Hebung der Verengung «ermittelst der Kerzen.
Um vielen Unannehmlichkeiten in der Folge überhoben zu seyn, ist es räthlich, gleich Anfangs dem nun aufmerksam gewordenen Patienten ernstlich zu bedeuten: — dafs die Kur für eine Zeitlang unfehlbar aber unangenehm, gefahrlos aber langweilig sey, — dafs er vor einigen Monaten keine gründliche Heilung za hoffen habe, — dafs ihn jede, ausser
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