steckt, nie etwas Verdächtiges im Körper pu rückläßt, manche vorhandene Kränklichkeit vielmehr zu heben scheint, auch noch von der Hauptwahrheit zu überzeugen , daß die K u h p o ck e n für die gewöhn- l i ch e n Blattern schützen, mithin mit dem vollkommensten Rechte den Namen der Schutzblattern verdienen, haben wir es veranstaltet, daß vierzehn, in dem am Ende
blatte rftoff, den man dermalen anwendet, wenigstens fünfzig Menfchcnkerper nach und nach durchwandert, folglich wohl nichts mehr mit den Kühen gemein har; als zweitens die eigentliche primitive Kuhpocke doch etwas verfchieden ist; als drittens immer wahrscheinlicher wird, was auch schon Jenner vermu- thete, daß die Schutzblattern wohl keine eigentliche Thierkrankheit ausmachen; als viertens nicht blos Kühe, sondern auch andere Thiere für sie empfänglich scheinen; und als es fünftens Falle giebt, wo man von Impfung menschlicher Kuhpocken in die Euter der Kühe spricht.
Die Benennungen M i lch b la t t e r n , Englische Blattern, milide Blattern haben keinen Eingang gefunden.
Gegen die Benennung Ausrottungsblattern, Vertilgnngsblattern laßt sich erinnern, daß sie nichts Vorhandenes aus- rotton, sondern uur gegen etwas Vorhandenes, Drohendes schützen.