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Je gröfser die Oberfläche der Blase und des unter ihr befindlichen Weines ist, desto eher erfolgt auch unter übrigens gleichen Umständen, z. B. gleicher Dicke der Blase, gleicher Wärme, Feuchtigkeit und Bewegung der Atmosphäre diese Veredelung, oder desto früher erreicht man seinen Zweck.
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Durch die Anwendung dieser Methode liefse sich also vielleicht in kürzerer Zeit und noch dazu auf eine bestimmtere, reinlichere, zuverlässigere und zugleich gar nicht kostbare Art diejenige Veredlung des Weines bewirken, welche man bisher nur durchs Liegenlassen desselben im Fasse oder durch das sogenannte Aelterwerden desselben zu erreichen vermochte.
§. 22 .
Wenn mein unvergefslicher Freund Lichtenberg schrieb *):
„Wie hat man/die Weine durch Ruhe verbessert ? Warum „verbessert man nicht auch andere Dinge durch die Zeit? — „Die Weine, die Weine zu merken? Löst mir dasRäthsel: „warum kann man nicht aus neuem Rheinwein in Zeit von „ein paar Stunden einen machen, den der gröfste Wein- „kenner mit altem verwechselt?“
so glaube ich dieses Räthsel, zum Theil wenigstens, auf oben auseinandergesetzte Art, durch die Anwendung meiner Versuche lösen zu können.
Die Veredlung nämlich, welche unser gegenwärtiger Wein in einem guten Fasse^vielleicht erst in zwölf Jahren erreicht hätte, erreichte
*) Physikalische und mathematische Schriften, Vierter Band j Göttingen 1806, S, i 5 i.
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