Vierte Reihe von Versuchen,
Yom 30. October 1808 his zum 10. May 1809.
Den 30. October i8°8 füllte ich eine gleiche Qul&ität 38grädigen Weingeist in fünf gleiche Zucker gläser, und bedeckte
No 1. mit einer doppelten Haut aus Federharz.. .
N° 2 . mit Rindsblase.. ....
Den 10. May 1809, also nach 6 Monaten, öffnete ich die Gläser, und fand den Weingeist:
Rücksichtlich
der Qualität: der Quantität:
37. also um i Grad geringer.
40 . 2
besser.
4 1 . 4
besser.
Unverändert.
37. also um 1 Grad geringer.
Wenig Abgang. Ein Drittel Ab
gang-
Ein Sechstel Abgang.
Unverändert.
Wenig Abgang.
4,1 na r?
No 3. mityimtHausenblasenauflö- sung bestrichenejHlindsblase.
No 4 - nfd einer Glasplatte, wie in der zweyten Reihe No 5. .
No 5. mit der nämlichen Federharz-Haut, welche in der dritten Reihe von Versuchen in No 7^in^f Monaten kein Wasser durchgelassen hatte . . .
Aufser dafs diese vierte Reihe von Versuchen die Resultate der drey vorigen bestätigte, zeigte sie noch insbesondere, dafs mit Hausenblasenauflösung bestrichene Rindsblase weit weniger Alkohol durchläfst, als blofse Rindsblase.
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Zur-VervolIständigrmg- diese^ Versuche^chieri es &b© erforderlich, sowohl zu untersuchen, wie sich ganz offen der Luft ausgesetzter, oder nur mit Papier oder Holz bedeckter Weingeist verhält5 als noch genauer die Quantität des Verlustes zu bestimmen. — Daher ich auch mir die in dieser letzte|n Reihe von Versuchen angewendeten Bedeckungen in der Natur selbst vorzeige.
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Fünfte