Vom 25. Julius bis zum 22. August 1808.

In fünf möglichst gleiche Gläser tliat ich am 25. Julius 1808» eine gleiche Portion gogrädigen Weingeist und bedeckte

das Glas

N» 1. und 2. mit einer Haut aus

Federharz.

No 3. mit einem Stücke Rinds­blase, dessen äufsere Ober­fläche auswendig war .... No zj.. mit einem möglichst glei­chen Stücke von derselben Rindsblase 5 nur war die in­nere Oberfläche nach aufsen

gewendet.

No 5. mit einer matt geschliffenen (doucirten) Glasplatte, welche auf den ebenfalls matt geschlif­fenen Rand des Glases genau anschlofs, und durch darüber gespannte Rindsblase festge­halten ward.

Den 22. August i8o8> also nach 4 Wochen, war der Weingeist: 48 grädig, also um 3 Wenig an Quan- Grad^geringer. j tät verringert.

gigrädig, also um 1 Merklich verrin-

Grad besser.

gert.

5ligrädig, also um i k Noch merklicher

Grad besser.

Unverändert.

als No 3.

Unverändert.

Dieser zweyten Reihe von Versuchen zufolge reicht ein Zeit­raum von 4 Wochen schon hin, zu bestätigen: dafs 10 von einem Weingeiste, welcher zur Hälfte aus Alkohol, zur Hälfte aus Wasser besteht, eine Bedeckung von Federharz wohl Alkohol, aber nicht Wasser durchläfst.