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N° 6. Ungeschälte Rinderblase, mit nach aufsen gewendeter

äufsern Oberfläche.

7. Amnios , oder das feine Häutchen einer Kalbs - Nach­geburt, mit der innern Ober­fläche nach aufsen gewendet.

N° 8* Innere Haut einer Rinds­blase, mit der äufsern Ober­fläche nach aufsen gewendet.

56. also um 6 Grad an; Mehr als N°* 5.

Alkohol besser.

vermindert.

48- also um 2 Grad an Fast um dieHälf- Alkohol geringer, te vermindert.

4o.alsoumioGradan Ueber die Hälfte Alkohol geringer, vermindert.

Während dem öfteren Beschauen der Gläser bemerkte ich, dafs die mit Federharz verschlossenen Gläser, N° 1. und 2., wie es schien, an der kältesten Seite, inwendig über dem Weingeiste be­schlugen, oder dafs sich verdünstendjW^sse^M^lchen zu Tröpfchen ansammelten, gerade wie in vollkommen^ geschlossenen Gläsern.

Dafs eine zwar so dichte , aber doch auch zugleich so feine Haut, als die innerste einer Rindsblase, und die noch feinere Nach­geburts-Haut (Amnios) den Weingeist sich sowohl der Quantität als der Quantität nach verringern lassen, wird wohl Niemandem uner­wartet scheinen.

Allein unerwartet möchte es wohl Manchem scheinen, dafs in dieser Reihe vmn Versuchen die Bedeckung mit Federharz dem Wein­geiste, bey so weniger Veränderung seiner Quantität, so merkliche Veränderung seiner Qualität gestattet, so wie die Bedeckung von Rindsblase dagegen dem W r eingeiste verhältnifsmäfsig weniger Ver­änderung seiner Qualität, als seiner Quantität zuläfst.

Diese neue, mir auflallende Erscheinung des Verfliegens des Alkohols und des Zurückbleibens des Wassers bey Anwendung ei­ner Membran von Federharz bewegte mich,, gleich auf der Stelle eine zweyte Reihe von Versuchen zu unternehmen.

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