über Destillation des Alkohols. 345

der Affinität gegen das Wasser -aufmerksam ge­macht, sondern es lagen auch bereits bei anderen, das Wasser begierig anziehenden Stoffen, ähnliche Anomalien vor, um des Refer. ganze Aufmerksam­keit auf das neue Phänomen hinzuleiten.

Man findet nämlich, indem man stark ver­dünnte Salpetersäure einer Destillation unterwirft, nach der Operation die Salpetersäure in der Vor­lage, und das Wasser in der Retorte als Rück­stand umgekehrt aber, wenn man concentrirte Salpetersäure, nur mit wenig Wasser vermischt, de- stillirt, erscheint das Wasser in der Vorlage, und die Salpetersäure, als Rückstand in der Retorte; ferner ist aus Mäcnabs von Cavendish berechne­ten Versuchen bekannt, dafs Schwefelsäure und Sal­petersäure eine bestimmte Quantität Wasser zur Mischung erfordern, um am leichtesten zu gefrie­ren, und dafs sie über oder unter dieses Verhält­nis mit Wasser verdünnt, gröfserer Kältegrade dazu bedürfen; es kam also allerdings darauf an, zu untersuchen: ob nicht in seinen höchsten Gra­den von Entwässerung, z. B. in den Graden 96 100, in welche geradev. Sommer rin g's paradoxe Wahrnehmung fällt, der Weingeist einen bisher noch unbekannten neuen Wendepunkt habe, bei welchem er, um flüchtig zu werden, sich der noch vorhandenen Menge Wassers bemächtiget, während der ganz wasserlose, absolute Alkohol alsdann min­der flüchtig wäre und demnach zuletzt übergienge?

Vordersamst wünschte Refer. zu untersuchen: ob vielleicht das gedachte Phänomen auch schon bei niedrigeren Stärkegraden, unter bestimmten TJm-

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