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XI. 33. i. aibtheilung 21 p — 21 Siteratur! < 2 omptotr 1824 .
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544 v. Sömmerring und v. Yelin
solchergestalt auf sehr bequeme und ökonomische Weise als Sandbad zu benutzen. Verfuhr Hr. v. S. bei seinen neuen Versuchen in Frankfurt (wie kaum zu zweifeln ist) auf gleiche Weise, und wurde jede Destillation durch eine und dieselbe Anwärmung des Sandes (ohne neue Nachheizung in der Zwischenzeit) vollbracht, so war natürlich am Anfänge der Operation die Kapelle am heifsesten, und gegen das Ende des Versuchs jedesmal merklich kälter geworden. Nun machte aber im Jahre 1822 Hr. Gröning, Besitzer einer Weingeistfabrik in Kopenhagen, in einer darüber herausgegebenen kleinen Schrift, aus vielen Versuchen darauf aufmerksam, dafs das Thermometer mit völliger Sicherheit als Weingeistmesser beim Destilüren gebraucht werden könne, und dafs sich die Stärke des übergehenden Destillats, in einem umgekehrten Verhältnisse, nach der in der Operation wechselnden Temperatur zu modifiziren pflege. Findet also dieser Erfahrungssatz, welchen Hr. Gröning durch mehrere Versuchsreihen darzuthun sich bemühte, auch noch ih den höchsten Stärkegraden des Alkohols statt, so konnte allerdings die Art, wie Hr. Geh. Rath v. S. seine Destillationen verrichtete, das von ihm entdeckte, anomal erscheinende, Phänomen hervorbringen. Auf der andern Seite aber liefs die erprobte Sorgfalt und Genauigkeit des hocherfahrnen Gelehrten kaum irgend einen Irrthum vermuthen, und er hatte nicht nur schon durch seine früheren, oben angeführten, Versuche und Beobachtungen, auf besondere bei dem Alkohol während seiner Rec- tifikation wahrzunehmende Ruhe- und Wendepunkte
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