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3. Die Beschaffenheit der Zähne unsers Ornithocephalus, welche sammt und sonders lilein, spitzig und hackenförmig aus- sehen, scheinen nebst der weiten Aufsperrung seines Rachens zu beweisen, dafs er nicht von Pilanzen' leben konnte, aber wohl, selbst Zoll grofse, Insecten im Flugefzu haschen vermochte.

l\. Oie vorzügliche Dicke und Länge der Flugstangen unsers Ornithocephalus lufst ferner vermuthen, dafs seine Flughaut stark und von ansehnlichem Umfange gewesen seyn mufste.

5. Scheinen seine Hinterfüfsc sich durch ihre Länge bey ihm, mehr als beÿ andern Fledermäusen, den Vögeln genähert zu haben.

6. Verrathen die mannigfachen, an dem Gerippe unsers Or­nithocephalus sich zeigenden, im Vorhergehenden geschilderten Trènnungen und mitunter grofsen Voncinanderreissungen zusammen gehörender Gelenkknochen, so wie die Beschädigungen und Zer­drückungen einzelner Beine, dafs es eine gewaltige Katastrophe gewesen seyn mufste, welche ihn ums Leben brachte. Denn ohne allen Zweifel ward dieses Gerippe noch im frischen , unverweseten Zustande des Thieres, durch eine seinen ganzen Körper auf ein­mal treffende heftige und starke Zusammendriickung zerquetscht und beerdigt. Eben diese totale Beerdigung aber schützte die Leiche desselben zwar nicht vor Fäulnifs, aber doch vor aller fer­nem Auseinanderreissung seiner Gelenke, und Verschiebung oder Verzerrung der Knochen, welche diese Gelenke bildeten.

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7. Weil alle-unserm Ornithocephalus zunächst verwandt scheinenden Thiere, namentlich die Pteropi 38 ), sich nur in heifsen Erdstrichen vorlinden, so konnte auch wohl unser Ornithocephalus

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38 ) Geoffroy Saint - Hilaire in den Annales du Museum, Cahier 85, 86 ," pag. 9 a.