In der siebenten Ordnung, Edentata, welche sonderbare Ein« richtung zeigen die Vorderfüfse der Ameisenbären ?

In der zehnten Ordnung, Chiroptera, zu welcher auch unsef fossiles Gerippe gehört, welch mannigfacher Bau der zum Fliegen eingerichteten Vorderfüfse !

In der eil ft en und zwölften Ordnung, Amphibia und Cetacea, welche ruderartige Beschaffenheit zeigen die zu Flofsen umgewan­delten Vorderfüfse?

Welche ganz eigene Einrichtung, besonders im Baue der Knochen hat man nicht an den Vorderfüfsen der Schnabelthiere und des Echidna hystrix ^neuerlichst erst entdeckt? -

Der Bau der Hinterfüfse aller dieser Säugthiere dagegen scheint gewissermafsen weniger als der Bau der Vorderfüfse von einem allgemeinen Typus abzuweichen, welcher Typus sich daher auch selbst durch die Classe der Vögel hin erhält, ja zum Theil sogar noch im Kochen (Raja) erkennbar 34) bleibt, wenn die vor­dem Gliedmassen oder die Flügel der Vögel nur noch in den Kno­chen die Analogie mit den Vorderfüfsen der Säugthiere verrathen, und bey allen Ordnungen der Vögel der Gebrauch der Vorderfüfse zum Stehen, Gehen und Laufen gänzlich wegfällt.

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Nach dieser umständlichen Betrachtung der einzelnen Stücke dieses fossilen Gerippes, welches ein glücklicher Zufall, ungeachtet der Zerquetsu^ing, dennoch bis auf drey Zehen oder Finger des linken Vorderfufses (Tab. V. y.) uns auf einer Platte schiefrigen dich­ten

H) S. Cuvier Leçons dAnat. comparée, Vol, 5. PI. IV.

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