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Man kann sich also wohl schwerlich mehr wundern, ein Ge­schlecht von Ghiropteren in unserm Gerippe zu entdecken, welches eine so lang gestreckte schnabelförmige Schnauze besafs.

Und noch mehr Î In einer höchst merkwürdigen Note ron Leschenault bey Geoffroy - S aint - Hilaire l8 ) finde ich zur Beschreibung des Pteropus minimus angemerkt: dafs diese, so viel ich weifs, noch nicht abgebildete Fledermaus, bey einer Länge ih­res Körpers (man merke wohl!) von nur drey und einem halben Zoll, eine Zunge von zwey Zollen besitzt. Wie lang müssen daher nicht die Kiefer dieses Thieres seyn, welche der zwey Zoll langen Zunge gleichsam zum Futterale dienten, wenn die Zunge f der gan­zen Körperlänge ausmachte? Rechnen wir an unserm Thiere vom Kopf bis zur Schwanzspitze 6 Zoll und seine Zunge zu 3 \ Zoll, so verhält sich die Länge der Zunge zur Länge des Körpers, wie 7 : 12, beym Pteropus minimus, wie l\ : 7. Oder: setzt man unser Thier gleich -£§ und den Pteropus minimus gleich £§, so ist die Dif­ferenz gleich tMs.

Dafs ich hièbey sehr freygebig rechne, mufs Jedem einleuch­ten, welcher bedenkt, dafs ich bey der Bestimmung der Kopflänge unseres Thieres die Hirnschaale hinzurechne, beym Pteropus mini­mus hingegen die Länge des Kopfes blofs nach der Länge der Zunge annehme, mit gänzlicher Weglassung der Länge der Hirnschaale.

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Also beträgt in beyden Thieren, sowohl dem Pteropus mini­mus, als in unserm Thiere die Länge der Kiefer mehr als die Hälfte der Länge des Körpers. Zum Theil bestätigen diefs auch selbst Hr. G eoffroy - St. - Hilair es eigene Worte * 9 ): La tête de cette

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18^ Annales Museum, VIII. année, pag. 97. 1.9J Daselbst pag, 98,

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