liebe verkennen, oder das Verdienstliche seiner Arbeit im mindesten schmälern zu wollen. Herr Collini leistete, was eu seiner Zeit zu leisten war.

Wenn ich in meinen Ansichten und Deutungen dieses Ge­rippes aus der Vorwelt entscheidender und zuversichtlicher yer- fahre, so kann ich dieses nur den, seit dem Jahre 1784* wo Herr Collini schrieb, erfolgten Bereicherungen der Naturgeschichte, vorzüglich den Entdeckungen neuer, sehr analoger Thiere ver­danken.

Wären meinem Vorgänger die Hülfsmittel zur Hand gewesen, deren ich mich glücklicherweise bedienen konnte, so hätte er wahr­scheinlich die gleiche Lösung des Räthsels gegeben.

§ 3 1 -

Nach Sorgfältiger Prüfung dieses fossilen Gerippes und ge­nauer Vergleichung desselben mit den ihm noch am ähnlichsten scheinenden Gerippen nehme ich keinen Anstand, dasselbe für das Gerippe eines Säugthieres, und zwar für das eines bis jetzt freylich unbekannten Geschlechts von Fledermaus zu erklären, aus folgen­den Gründen :

1. Lese ich gleichsam die Knochen dieses sehr entstellten, zum Theil zerquetschten Gerippes einzeln nach einander auf, und ordne ich sie zu einem Ganzen in die ihnen natürlich scheinende Lage, so finde ich wenigstens ausser einem längst dem Rückgrathe zwischen den Schulterblättern befindlichen, länglichen, mir noch problematischen Stücke 9 ), (Tab. V. A.) keinen einzigen überzähligen,

kei-

9) Der Cephaîotes Peronii, G eoffr oy - S a i n t - flxla i r e Annales du Museum VIII. année, Planche 7, hat doch wohl nicht an dieser Stelle, wo seid Mantel längst dem Rüchgrathe haftet, etwa einen solchen eigenen, bis fetzt übersehenen Knochen?