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ben ein Ganzes ausmachten, nun aber durch jene gewaltsame Zerquetschung so verschoben erscheinen, dafs das Hüftbein sich nach Innen, gegen die Wirbelsäule, das Schaambein hingegen nach Aussen verrückt befindet.
Erlitten nun, wie man offenbar sieht, die vorn und hinten fest eingelenkten Ribben eine so auffallende Verrückung, so ist es ganz begreiflich, dafs die über'den Ribben so leicht verschiebbaren Schulterblätter ebenfalls, mit den verrückten Rippen zugleich aus ihrer Lage weichen mufsten. Man erkennt diese verschobenen Schulterblätter im Originale ganz deutlich links bey I zwischen dem linken Schlüsselbeine 1 und dem linken Oberarmbeine 2.
Ich wundre mich um so mehr, dafs diese Schulterblätter sowohl der genaue Beschreiber Co 11 ini, als sein eben so sorgfältiger Zeichner Verfielst gänzlich übersahen, da sie doch recht gut erhalten, selbst sehr ansehnlich, folglich ganz vollkommen deutlich erscheinen.
Durch eben gedachte Zerquetschung litten gleichfalls die Hirnschale B,
der Unterkiefer E, F, welcher vorn so verdreht ward, dafs man selbst einen Theil seiner rechten Hälfte wahrnimmt, welches nicht seyn könnte, wenn er genau im Profil läge. Was Herr Colli ni S. 6| für eine natürliche Verschmälerung des Unterkiefers ansieht, ist offenbar nichts anders, als eine durch gewaltsame Quetschung oder Eindriickung bewirkte unnatürliche Verschmälerung.
• Ferner litten: die Schlüsselbeine l, l.
die Oberarmbeine 2, 2.
die Vorderarmbeine 3, 3.
die Fingerglieder 4, 5, 6.
die Schenkelbeine 12.
und die Schienbeine o.
Alle
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