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Jlyofciamus, Belladonna, Stramonium, Lauro-

cerafus, u. f. f. aufs Gehirn und auf die Nerven?

Ich begreife demnach unter der allgemei­nen Benennung Pflanzenftoffe hier, der Kürze wegen, alles aus dem Pflanzenreiche genommen ne, es beftehe in Saamen oder Wurzeln, Blät­tern, Blüthen, Rinden und Säften derfelben, die man entweder in Subftanz oder Infufis, De- codtis oder Extradtis anwendet,

Denn da man wohl als ausgemacht anneh­men darf, dafs in die BIutmaHe gerathenes Can- tharidengift, vorzüglich mittelft dey feinen ei­gentlich fecernirenden Fortfetzungen der Arte­riarum renalium, gleichfam durch eine Art che- mifcher Wahlverwandtfchaft die Secretion in den Nieren fpecififch fo verändert, dafs lie nicht nur reichlicheren, fondern auch veränderten, rothen, ja felbft blutigen Urin fecerniren fo wie in die Blut- Maffe aufgenommenes Queck- filber die feinen eigentlich fecernirenden Fort­fetzungen der Arterien der Speicheldriifen, gleich­fam durch eine Art chemifcher Verwandtfchaft fpecififch fo verändert, dafs diefe Drüfen nicht

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