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Nach den bekannten Sätzen der Lehre vom Saugader - Syfteme fcheint aber die fupponirte Keforbtion unfers Saftes oder Fluidi nervei, nicht gerade eine Gontinuität der Saugadern mit den Nerven, fondern vielmehr ein Entliehen derfeli ben aus den feinen Zellchen eines zwifchen den Nerven und den Anfangs - Mündungen der Saugadern befindlichen Zellfioffs vermuthen zu laflen. Liegen etwa die Saugader-Drüfen in den Kniekehlen, in den Weichen, in den GekrÖfen, in den Achfeln und am Hälfe fo nahe an den Ner- venfiämmen , um den aus diefen Nerven einge- faugten Saft Io früh, oder fo nahe, als möglich, zur Belebung zu empfangen ?
§. 26.
Ueberlegt man nun, dafs wahrfcheinlich von der Galle lowohl fchon während dem, dafs fie durch die Gallengänge rinnt, als wenn fie fich in den ihr befiimmten Säckchen aufhält, Theil- chen wieder eingefaugt werden, um der thieri-
esprits animaux par un Religieux de St. Maure. Paria 1682; fo wie Targiri Medicina compendiaria hab« ich bis jetat nicht aui’creiben können.