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reichend. Bey fetten Personen richtet man sich mit der Höhe oder Dicke der Pelotte nach der Menge des Fette- der Bauchdecken. Überhaupt muß sie desto höher oder gewölbter seyn, je tiefer sich die eigentliche Druchpforte befindet. Diese Pelotte kann man mit der Abnahme des Bruches allmahlig gradweise flacher machen. In manchen 'Fällen wird man sogar ohne Pelotte mit bloßen Compres- sen auslangen.

Doch habe ich mich nie bloß auf einen solchen Gurt verlassen, sondern jederzeit ein eigenes, überall sich an den Bauch gehörig anschmiegendes, ihn aber auf keine Weise gewaltsam zusammenschnürendes, ledernes Leibchen anlegen lassen, welches gleichsam die Stelle einer, im Allgemeinen die Bauchdecken unterstützenden, Bandage vertritt. Das beste Leder hiezu scheint mir Gemsenleder oder Rehleder, und, falls die Person sehr robust und wohlbeleibt ist, Hirsch, leder oder Elendleder.

Ein solches ledernes Leibchen, oder auch eins 7trtMor­set lace, ist vorzüglich bey den breiten im i4ten §. ange« führten Bauchbrüchen zu empfehlen, weil es gleichsam am besten zur Wiederherstellung der allgemeinen Form des Bruches, und zur Unterstützung der gesammten Bauchmus­keln beyträgt. Nur muß es auf keine Weise den Thorax und die kurzen Rippen zusammenpressen. In wenigen Ta­gen schmiegt sich ein solches ledernes Leibchen unvergleich­lich an, besonders wenn man es das erstemal etwas ange­feuchtet anlegte. Man kann auch auf der Stelle des Leib­chens , welche gerade auf die Bruchstelle zu liegen kommt, das Leder verdoppeln, oder gleich anfangs die allerdickste Stelle des Leders für diesen Platz aussuchen lassen, damit

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