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Kathen, auch die Eingeweide im Unterleibe gleichsam an. prellen, und solche gegen das Diaphragma Hinaufpressen.

Mäßige Übung der Lungen im Sprechen oder in ma. ßigem Singen können nicht schaden. Starkes Lachen und Niesen hingegen könnte sehr gefährlich werden.

Besonders wäre einem solchen Kranken noch der Auf. enthalt in einer gesunden Luft zu empfehlen, damit die Lungen, vorzüglich die linke, durch Erhaltung ihres ge­hörigen l'onus, sich den, gegen sie durch die Bruchpforte un Zwerchmuskel andringenden, Eingeweiden kräftig genug zu widersetzen vermögen.

Da ferner gemeiniglich der Magen in einer Hernia diaphragmatica begriffen ist, so muß man den Patien­ten alle blähende, unverdauliche, stopfende, den Leib an- haltende Speisen vermeiden lassen. Übrigens kann der Patient sich in diesem Stücke am besten nach seiner eigenen Empfindung richten, ob ihm nämlich besser zu Muthe ist, wenn sein Magen gefüllt, oder wenn er leer ist.

Besonders muß noch auf regelmäßige und leichte Lei. besöffnung gesehen, und alle Hartleibigkeit sorgfältigst ver­mieden werden, weil alles Drücken und Zwängen behm Stuhlgange höchst schädlich wäre.

Endlich braucht es wohl kaum mehr als einer Erwäh­nung, daß man bey dem leisesten Verdachte einer Hernia diaphragmatica, selbst bey den dringendesten Zndicattonen, kein Brechmittel reichen dürfe. Es würde wahrlich unver- antwortlich gewagt seyn, den Magen, unter solchen Um­standen, alle Gewalt der Bauchmuskeln, welche bekannt, lich beym Brechen convulsivisch heftig auf ihn wirken, er- fahren zu lassen, und ihn (den Magen) dadurch gleichsam