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nachzuspüren. Nachdem diese Brüche betrachtet worden, laste ich sodann noch die beiden, blos dem weiblichen Ge- schlechte eigenen Brucharten (h. vaginales und uterinas), folgen.
Beh andlung Hernia diaphragmatica. §. 4 1 *
Gesetzt, man vermuthete eine Hernia diaphragmatica aus irgend einer Ursache, so wäre einem solchen Pa«, tienten vor allen Dingen lockere, die ohnehin stets pralle Bauchhöhle auf keine Weise von austen her beengende oder zusammenschnürende, Kleidung zu empfehlen. Männer müßten in diesem Falle alle knappe Westen, enge Oberröcke, hohe Hosen, selbst die jetzt modischen Hosenhalter, jede Art von Gürtel, Leibbinden und Schärpen vermeiden. Frauen dürfen in solch einem Falle keine eigentlichen Rök- ke, keine Leibchen (Corsers) und Mieder, am wenigsten Schnürbrüste, welche die unteren Ribben fassen, anlegen.
Ein jedes von diesen Kleidungsstücken nämlich, welches die Bauchhöhle mechanisch beengt, preßt und treibt die Eingeweide derselben, besonders zunächst den Magen, durch die Bruchpforte oder den im Zwerchmuskel befindlichen, Schlitz gegen oder selbst in die Brusthöhle hinauf, und vergrößert eben dadurch den Bruch.
Der Patient muß alles starke Bücken, alles Sitzen mit stark vorwärts eingebogenem Unterleibs möglichst vermeiden, weil solches die Eingeweide des Unterleibs, durch Beengung der Bauchhöhle, gegen den Zwerchmuskel (Diaphragma) hinauftreibt.
Aus gleichem Grunde muß er alle Leibesbewegungen vermeiden, wobey die Bauchmuskeln in heftige Action ge-