Aber die anatomische Kenntniß dieser Arten von Brü. chen geben R. de Graaf, le Dran, Littre, Günz, Ranby, de la Peyronie, Bauer, Henkel, Wrißberg, Klinkosch, Siebold, Monteggia, Plaignaud und Rüssel in den im roten und rrten §. angeführten Schriften solche Belehrung, daß man sie dar­nach gar füglich von allen andern, an diesen Stellen vor. kommenden Übeln, zu unterscheiden vermag.

§. 3x.

Zur klaren Einsicht der Pforte und des Ganges, den eine Herniaischiadica nimmt, so wie zu der dar« auf gebauten rationellen Behandlung dienen, in Rücksicht der Knochen und Ligamente, Weitbrecht's Fig. 5i unt> 5< 2 , l 2 3 ), welche die Pforte für diese Brüche, (in so fern näm­lich die Knochen und Ligamente sie gestatten), noch am richtigsten darstellen, desgleichen Creve a ).

Von innenher findet man diejenige Stelle, welche für die Hernia ischiadica zu einer Bruchpforte umgebildet wird, in natürlicher Größe trefflich abgebildet von Cam­per^). Diese Camperische Abbildung hat Fischer 4 ) genau copirt. Von hinten sieht man die Stelle, oder Pforte, für den ischiadischen Bruch, in natürlicher Größe,

1) Syndesmologia. Petropoli. 1742*

2) Vom Baue des weiblichen Beckens. Leipzig. 1794.

3 ) Demourrrüliones anal, patliolog. Lib. II. Tab. I. Fig. 2. Nro.21.22.

4 ) Descriptio anatomica Nervorum lumbalium etc. cum tabulis. Lips. 1791. Tab. 1 . fig. 1.