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blase mit im Bruche enthalten, so entstehen, wegen ihrer Zusammendrückung, Harnbeschwerden' beym Harnlassen , die im Stehen sich vermehren, im Liegen vermindern, h) Die Geschwulst lst größer, wenn lange kein Harn gelassen worden, kleiner nach dem Wasserlassen. Drückt man die Geschwulst, so entsteht Trieb zum Harnen, und bey vermehrtem Drücken düs Harnlassen selbst.
Mit dem eigentlichen Vorfälle des Uterus läßt sich eine blernia vaginalis wohl kaum verwechseln.
7) Zu den Ursachen einer Heraia vaginalis hören, ausser etwa einer angebornen Einlage, Andrang der Harnblase gegen die Scheide durch Schwangerschaft, durch Hartleibigkeit, durch Niederkunft, durch's Heben schwerer Lasten bald nach der Niederkunft, durch Niederstürzcn, insbesondere durch rohe, ungeschickte Behandlung der Scheide bey der Entbindung. Auch soll das beständige Schlafen auf einer Seite diese Seite der Vagina zu einer Hernia vorzüglich geneigt machen.
8) Bringt man die vorgedrungene Scheide zurück, so geht gemeiniglich die Harnblase zugleich mit zurück.