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Dieser Bruch enthielt die Harnblase, wurde so glücklich zu­rückgebracht, und in 14 Tagen so vollkommen geheilt, daß diese Frau nachgehends mehrere Kruder ohn.e widrigen Zufall bekam.

Richter *) sah ein Paarmal Mutterscheidenbrüche, welche die Blase enthielten. Sie lagen nahe über der Öff­nung der Mutterscheide, und hatten die Größe einer halben welschen Nuß. Offenbar entstanden sie durch eine Ausdeh­nung aller Häute der Mutterscheide. Nach seiner späteren Bemerkung 1 2 ) kann man den Theil der Bruchhöhle, der in der Mutterscheide liegt, den Bruch sack, und den Theil des Bruchganges, der zwischen der Gebärmutter und dem Mastdarm oder der Blase liegt, den Bruch sack- _(U*&'**-. hals nennen. Bey den Hinteren Mutterscheidenbrüchen ist der Bruchsackhals lang, bey den vorderen kurz. <7»«,

Heinsius 3 4 5 ) erzählt ein Beyspiel von emer hernia vaginali an der linken Seite, welche ein Stück der Scheide enthielt, und leicht geheilt wurde. «

Auch in Desault's H Tagebüchern kommen hierher'^? gehörige.Fälle vor.

Starke 6 ) handelt von dieser Bruchart vollständig in einer besonderen Schrift, nebst lehrreicher Erzählung einer eigenen Beobachtung.

1) Abh. v. d- Brüchen. Göttingen 1786. 40. Kap. S.717.

2) Anfangsgründe der Wundarzneywiffenschaft. Sechster Band. Götting. 1799. §.16.

3 ) Stark's Archiv für Geburtshülfe. 2ten Bande- erstes Stück. 2769. S. 182.

4) JoirniaI.de Chirurgie. Tome I. Paris. 1792. Art. 32 .

u. s. f.

5) In den zu Anfänge dieses Abschnittes citirtenSchriften.

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