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einen Sprung über einen Graben entstanden war. Außer, dem hatte dieser Mann noch einen Leistenbruch.

Brom finden kam in einem Knaben, den er am Steine operirte, eine dernia perinaei entgegen.

Chardenon beobachtete in demj Leichname ei« «es 45 jährigen Mannes, den vom Bauchfelle gebildeten Sack eines Mittelfleischbruches, von der Größe eines Taubeneys, welcher ein Stück des Dünndarmes enthielt, und eine harte, callose und engere Mündung, als Boden hatte. H. Charden 0 n brachte den Finger in den Bruch­sack, legte die andere Hand auf's Mittelfleisch, und fühlte deutlich, daß zwischen der Hand und dem Finger nichts als die äußere Haut befindlich war. Als er den Bruchsack mit Charpie ausfüllte, erkannte man äußerlich ganz deut­lich eine Geschwulst.

L. E. Schneider 1 2 3 ) schildert nebst einem Kupfer einen solchen Bruch an einem neugebohrnen Kinde, wel­cher birnförmig und weich war, sechs Zoll im Durch, messer hatte, und, gedrückt- Kothabgang verursachte. Das Kind befand sich übrigens wohl.

Juville 4 ) bemerkte eine hernia perinaei zu­gleich mit einem Nabelbruche und Schenkelbruche.

1) Chirurgical Observations and Cases. London. 1773, Vol. I.

2 ) bei) le Blanc Precis dOperations de Chirurgie. Paris 1775. page 24., in Ludwigs Uebersetzung Leipzig. 1780. Seite i 35 .

3 ) Chirurgische Geschichte mit Anmerkungen 7. Theil. Chem­nitz. i7?5.

4) Des Bandages lierniaires, Paris 1786.