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der zweyten Schwangerschaft, und zwar vergrößert, so daß sie nun das ganze Mittelfleisch einnahm.

Smellie x ) sah an einer Frau eine kernia xerl- riael an der linken Seite des Afters, welche verschwand, wann sie zu Bette lag, bey'm Aufseyn aber wieder kam, und wahrend der Niederkunft sich einzuklemmen- schien. Vor der zweyten Niederkunft schob S mellie, vermittelst der in die Scheide gebrachten Hand, diese hernia glück­lich zurück.

Eben derselbe 1 2 ) erzählt noch einen ihm vorgekomme­nen Fall. Nach der ersten Niederkunft erschien eine faustgroße Geschwulst an der linken Hälfte des Perinäums und des Afters, zwischen der Scheide und dem Mastdarme. Fünf Wochen vor der Niederkunft nahm diese hernia so zu, daß sie nicht mehr zurück gebracht werden konnte, nebst dem Stücke des Dünndarms, welches sie enthielt, auf­brach, aber doch so glücklich heilte, daß die Person ihr Kind austrug u. s. f. Fünf Monate nach der Niederkunft er­schien dieser Bruch bey der Schwangerschaft wieder, und mußte verschiedenemale zurück gebracht werden.

Pipelet 3 ) erzählt ausführlich die Geschichte eines Mittelflerschbruches von der Größe eines Eyes, an einem 60jährigen Manne, welcher etwas rechts lag, die Harnbla­se enthielt, und theils durch ein Ausgleiten, theils durch

1) Cases in Midwifry. London. 1764. Collection XI, Case IV. p. 144.

L) Ebendaselbst. Gase V. pag. 154. Hoin bey l e Blanc führt beide Falle von S m e l l i e als Bepspiele von her­nia vaginalis ÜN-

3 ) Mercure de France. 1762. Juillet. p. i 57 . Memoires de lAcad. de Cliir, Tome IV. 1768. p. i 83 .