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dinige $äUe von der hernia ovalaris sah nicht nur der eben so zuverlaßige als subtile Zergliederer Casse- bohm, nach Günzens Zeugniß *), sondern demon- strirte sie auch seinen Zuhörern zu Berlin im Jahre 1784.
Auch ein dänischer Wundarzt sah nach Zoega's Zeugniß 1 2 3 ) den gleichen Fall.
Hommel machre ein Präparat aus dem ihm vor« gekommenen Falle, wo sich sogar auf beyden Seiten das Bauchfell durch das ovale Loch hinerstreckte, und ein Beutelchen von der Größe eines Taubeneyes bildete. Eben dieses anatomische Präparat zeigte er auch, wie ich schon oben anführte, Hrn. Garengeot 4 5 6 ).
Reneaume de la Garantie *) gedenkt dieser Brüche, aber noch zweifelhaft.
H. v. Haller schreibt von Sharp's Operation in Surgery, London 1740, in hernia ad fora- men ovale administrationem nunquam voto respon- disse. In den Londner Ausgaben sowohl von 1729. alS von 1747- die ich beide vor mir habe, finde ich wenigstens nichts von einer hernia ad koramen ovale.
In seiner Critieal Inquiry into the present State of Surgery Chapt. I. sagt er bloß, daß er nicht glaube, daß jemand die Operation der hernia ovalaris in allen ihren Punkten verrichtet habe. Übersetzung von A.J. G a u l ^.73.
1) Ebendaselbst.
2) Ebendaselbst S. 80.
3) in Jach. Vogel's Abhandlung aller Brüche. Glogau *769. S. 204.
4) Mem, de l’Acad. de Chir. Tome I. page 717,
5 ) Traite des hernies. Paris 1626. p. g 5 .
6) Bibliotlieca cliirurgica. Tome II. pag. 221»
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