Nach G. Arnaud II y a des hernies qui ar- rivent derriere le dos a la region des reins.
Ferner erzählt Callisen ") folgenden Fall, welchen auch Ploucquet als einBeyspiel einer liernia lum- baris anführt. In der Leiche einer, unter Zufällen von Brucheinklemmung gestorbenen, Frau zeigte sich, außer den von ihm vollkommen zurückgebrachten Schenkelbrüchen, noch ein zweyter eingeklemmter Bruch, „Peritonaeum, sind seine Worte, sub ligamento lato (uteri) sinistro versus superiora ad musculi psoas tractmn saccum formabat, in quo intestiniparsgangraena correpta ad angulum acutum reflexa continebatur, quae reflexa viam intestinalis cavi praecluderat.“ Es wäre die Frage, ob dieser Fall nicht mehr eine sogenannte hernia interna incarcerata, als eine hernia lurn- balis war?
Nach Z. G. Plenck hat man bisher nur eine Art von Lendenbrüchen ausgezeichnet, (welchen Fall der verdiente Mann eigentlich gemeynt haben mag, ist mir nicht bekanut, weil er ihn nicht citirt,) wobey die Nieren und das erweiterte Becken der Nieren einen Bruch zu verursachen schienen. Die Geschwulst war an den Lenden, unschmerzhaft, gespannt; durch einen Druck der Finger ver« schwand sie, und sobald die Geschwulst eingerichtet war, erfolgte ein größerer Ausfluß des Harnes.
r) Tr. des liernies. Par. 1749. Chap. III. p. 3 <>.
2) Acta societatis medicae Havniensis, Vol. 3. Havniae 1779 Art. XXVII. pag. 32 g.
3 ) Biblioth. med. pract. Tomo 4 - ?- 1 2 3 4 77>
4) Lehrsätze der praktischen Wundarznepwiffenschaft. Zwote Auflage. Wien 1780. S> r 63 .