per foramen, in vertebras digitum hominis minorem in abdomen admittens, quod vasa memorata reci- piebat. D. 2 Febr, obiit, et si cadaver aperire per parentes Jicuisset, credo equidern, in abdomine ve* sicae cervicem et nullam aliam vssicam invenisse- mus; non enim post mptum tfumorem vel semel ininxerat.

Dieses wäre also eine bernia lumbalis vesicam urinariam continens. Ich mußte diesen Fall wörtlich anführen, um über drey hinzuzufügende Anmerkungen verständlich zu werden. Erstens sagt Hr. v. Haller O von diesem Falle :vesicae bernia, nisi potius spina bifi­da. Allein bey einer spina bifida wäre ») das Mädchen schwerlich »7 Jahre alt geworden; 2) der Geruch würde nach dem Platzen dieser Geschwulst doch wohl nicht harn­haft gewesen seyn; 3 ) das Harnen nicht mit eben dem Platzen aufgehört haben; 4) führt doch bei einer spina bifida kein Loch ins abdomen.

Zweytens vermuthe ich, dieses ist die Stelle aus den Philosophicai Transactions, welche Hr. Rougemont in der Note S. 267. zu seiner Übersetzung der Richters fchen Abhandlung von den Brüchen meynt, nur daß wahr­scheinlich 411 statt 410 ein Schreib- oder Druckfehler ist, auch daß wohl die Worte : par cette meine echancrure, ein Versehen sind.

Drittens steht in Leske's Uebersetzung dieser Stelle, Theil2. S. 167. für unschmerzhaft, (indolens,)schmerz­haft.

t) Bibliotheca anatoraica. Tomo II. pag. 223. §. 9 Z 4 .