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sack verkommen, beweist der Fall bey Bonn aufs vollkommenste. Rupto diaphragmate pe- ritonaeum semper rumpi certum est, sagt t>af)er K 1 i n k os ch).

8 ) Gewöhnlich bewirken die beträchtlichen angebohr« nen Zwerchmuskelbrüche, indem sie sich der Ent­faltung und Ausdehnung der Lungen widersetzen, in wenigen Stunden, durch Erstickung, den Tod deö neugebohrnen Kindes.

9) Gestatten hingegen Zwerchmuskelörüche den Lun­gen hinreichende Erweiterung, so werden die Kranken doch meistens lebenslänglich von Be. ängstigungen und beschwerlicher Verdauung ge. quält

10) Allein es giebt auch Fälle, wo diese Zwerchmus­kelbrüche das ganze Leben hindurch keine Zufälle erregten, folglich unentdeckt blieben, und nur zu- fälllg bey Leichenöffnungen erst entdeckt wurden; z. B. in den Fällen von Chauvet, Leprotti, Loder, Riverius und Vetter. Doch will St. Andre einen solchen Bruch schon im Leben erkannt haben.

11) Daß Zwerchmusk-lbrüche, ebenfalls so wie die drey gemeinem Brucharten (inguinalis, crurali 3 und umbilicalis) einer Einklemmung ausgesezt sind, beweisen die Falle von Riverius und Clarke.

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1) Programma , quo divisioncm herniarum proponit. Pragae 1 764. 4 » P a g* Nota 3 i. '