Vaugion' s Bruchband mit einer doppelten Stahle feder, deren eine von unten nach oben hinaufgeht, be- schreibt Sabatier *).

Schreger's Nabelbruchband findet sich in der Salz, burger med. chir. Zeitung 1 2 ) beschrieben.

Brünninghausen 3 ) beschreibt mit einer Abbil­dung ein elastisches Nabelbruchband, welches außer dem Bauchschilde, auf welchem eine mit einer Spiralfeder ver­sehene Pelotte haftet, im Gurte an jeder Seite zehn Spi­ralfedern enthält, welche die bekannte Einrichtung und Verbindung der elastischen Arm - und Strumpfbänder haben.

Noch besitze ich ein Nabelbruchband, welches die ar­tige einfache Einrichtung hat, daß auf dem Schilde eine zurückgeschlagene Feder haftet, deren in dem Gurte befe­stigte Arme bey der Anlegung zurückgebogen werden. Ich erhielt es ohne den Namen des Erfinders aus Paris.

Noch ein anderes besteht aus einer Feder, welche vorne einen Ring bildet, in welchem die seitwärts mit einem Stiele befestigte Pelotte spielt; deren Erfinder ich auch nicht kenne.

§. 91.

Große Nabelbrüche, die durch kein Naöelbruch- band zürückgehalten werden können, hält man durch ein Leibchen oder Corset von Fischbein, welches mit Schnallen befestiget wird, ziemlich gut zurück 4 ).

1) a. a. £> Seite 124.

2) Jahrgang 1800. IV. p. 137.

3) Loder' s Journal, dritter Band, Tab. II. Fig. 1. u. 2.

4) R ichter's Wundarznepkunst, fünfter Band. S. 462.