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curantur, thut daS Schildchen das von außen, was die Vaucheingeweide von innen thun, ohne zugleich irgend einen anderen Theil unnöthiger Weise zu drücken; 2 ) genirt es weder die Unterleibshöhle, noch durch die Unterleibshöhle die Brusthöhle;^ 3) .gestattet alle Bewegungen des Unterleibs aufs freyeste; 4 ) lernt jede Kinderwärterinn leicht damit umgehen, und ab und' zu thun; 5) ist es das einfachste unid wohlfeilste. Kurz: Offenbar ist dies Schildchen gegen die Nabelbrüche junger Kinder, gerade das, was die Preisfrage verlangt: le secours cke l'artle plus simple ou inoins compoaei'

L i g- a t u r.

§. 76.

Ist der Nabelbruch größer, und läßt er sich bequem mit einem Faden umfassen ; so ist wohl das beste, und nun durch so viele Erfahrungen bewährteste Mittel: die Un­terbindung, oder eigentlich die Abbindung.

Wollte ich mich mit der Literatur über diese Methode aufhalten; so könnte ich zeigen, daß Celsus und Pau­lus von Ägina sich ihrer, so wie Pare und Mu, ralt*), nur mit unnörhig grausamen Handgriffen, be­dient daß mitunter Einige, z. B. P u r m a n und S a v i a r d, sie ganz einfach verrichtet haben, daß sie von Trew*), Buch holz 1 2 3 4 ) und Levret H als gefährlich verworfen, und fast gänzlich hintangesezt worden, bis sie D e sa u l t' s

unver-

1) Chirurgische Geschichten, Basel 1691. N. 12.

2) Commerc. .Lhtevariuiu Noricum, 1735.

3 ) fl. fl. O. §. XIV.

4 ) Traite des accouciiemens, §. 1340.