kelringes so kräftig, wirke, daß sie km Stande sey den An­drang der Eingeweide des Unterleibs zu überwinden. So auch Brünnighausen*), welcher Fälle sah, wo betracht, liche Nabelbrüche bey Kmdern, wann sie heranwuchsen, von selbst ohne Bandage vergiengen, indem er sinnreich be­merkt, daß er es wahrscheinlich findet, daß durch die fe­stere und häufigere Nahrung, welche die Kinder alsdann genießen, der Magen und die Därme mehr ausgedehnt werden, und daß durch diese mittelbahre Ausdehnung und Spannung des Darmfells der Theil desselben, welcher den Bruchsack bildete," wiederum in den Unterleib hineingezo­gen werde. Ja, wie viel man hier zu hoffen har, zeigt wohl kein Beyspiel klarer und auffallender, als der kurz vorhin angeführte Buchholzische, wo so ein so ungeheuerer Bruch in Zeit von einem Monate von selbst verschwand.

§- 7*-

Inzwischen ist aus den bekannten, key jedem, also auch bey diesem, Bruche Statt findenden Gründen, durch­aus erforderlich, einen Nabelbruch möglichst bald und möglichst vollkommen wegzuschaffen; besonders weil man diesen Zweck leicht und sicher erreichen kann, und es ent­schieden ist, daß sich diese Brüche desto schneller und un­fehlbarer heilen lassen, je jünger das Kind ist.

Besonders ist. es für Mädchen noch wichtiger als für Knaben, von diesem Gebrechen gänzlich, befreyt zu werden, um sie bey dem künftigen Schwangerwerden allen Ge­fahren, welche ein Nabelbruch Veranlasser: könnte, zu ent, ziehen.. .

.) In Loder's Journal für Chirurgie. 3. Band St.