58

rechtweisung begnügen, die -Herrn Dioni§ und Herrn la Faye, der weit geschicktere und zuverlaßigereHeister?), und dem durchaus verdächtigen Garengeot, der taktfe­stere gründliche Zergliederer Günz ä ) ertheilten; wenn nicht Petit's Ansehen ^):sogar die angesehensten Wund­ärzte bis auf den heutigen Tag immer noch irre machte.

Allein nicht nur der geübte Bar bette 4 ) schrieb.: Tn apertis dissectisque cadaveribus aliquoties (man merke diese Stelle wohl!) expertus sum et de- monstravi," umbilicum cum subsequentibtts inte- stinis instar capitis virilis protuberasse, adeo ut muscuii ventris recti a se invicem aepararentur; attamen peritonaeum erat expansum, sed nusquam d'isruptum; sondern auch der erfahrenste BrucharztAr- n a u d 5 ), und der wackere ten H a a f' s 6 ) f fanden einen vom Bauchfelle gebildeten Bruchsack bey ihrer Operationen der Nabelbrüche. Sharp 7 ) fand ebenfalls bey der Operation

r) Institut. ehirurgicae, Cap. XCIV- § i5., UNd lN fei­nen Wahrnehmungen 462 . Beobachtung.

2) Ob», «natomico-chirurgicae de Herniis, Cap. XV- IN

der Note c und ä.

\ 5) Traite de maladies cliirargicale« , Ouvrage post­hume,Paris. 1774- Edit. 1749. p. 232., ,,Il ny a ja_ xnais de sac dans le hernies de lOmbilic, stnd seine

Worte. Sein Grund ist blvs theoretisch, nämlich das Peritoneum sey LU sehr mit der linea alba verwachsen.

4) Opera cliirurgico - anatomica, Lugd. Batav. 1672. Seite 53.

5) Traite des Hernies.

6) Verhandelingen v. d. H. Maatschapye d. W. te Haar­lem, Deel yill.

7) Operations of Surgery, Cap. VH. UNd Criticael Jnqui- ry, Lond. 1754. S. 120.