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§- 49 -

Richter ^bemerkt, daß sehr fette Personen, wenn sie mager werden, oft Gefahr laufen einen Nabelbruch zu bekommen, und führt Warnern * 2 3 4 5 6 7 ) als Gewährsmann an.

§. 5 o.

Nicht selten sieht man, daß durch die starke Ausdehnung eines Bruches während der Schwangerschaft, der Nabel sich herausgibt, wie man es nennt, und einen wah­ren Bruch bildet, oder daß ein schon vorhandener einge­klemmt wird. Besonders schien mir jedoch dieses der Fall bey solchen Werbern, die vorher keinen gutgebildeten Nabel hatten, oder bey denen, die schwere Entbindungen ausgestanden, überhaupt aber bey solchen, die eine vor­züglich schlaffe Haut besitzen. Aus der Menge von Be­obachtungen, die hierüber bey Schriftstellern jexistiren, will ich nur einige der vorzüglichsten älteren und neueren anfüh- ren. Franz v. H ilden ^), Sennert H, le D ran *), Heister 6), Smellie ?), Baudelocque 8 ), Rich-

O Abhandlung von den Brüchen, 2te Ausg. 1785. S. 6Z2.

2) Cases of Surgery, S. l68.

3 ) Observationes chivurgicae, p. 896.

4) Pract, p. 112. ii 5 .

5 ) Chirurglsche Beobachtungen, übersetzt v. Trew. 1744. S. ro 5 .

6) Instilutionos ebirurgioae, Lap. CXIV. §. 3 .

7) Midwifry, Vol. 2.

8 ) EntbindungSkunst, Theil. 1. §. 109.

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