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findlich; auch hier ist der Bruchsack eine wahre Ver­längerung und Vortreibung des Bauchfelles, welcher sich ebenfalls leicht von der wahren Haut abschalen läßt.

Achte Beobachtung.

An den äußerst mageren Bauchdecken eines, wenige Wo­chen alten Mädchens, finde ich die deutliche Anlage zu ei­nem Nabelbruche, ebenfalls rechts zur Seite und über dem Reste der Nabelvene, welche von innen als eine Ver­tiefung, von außen als eine Erhöhung, und gegen das Licht gehalten als eine Verdünnung der Bauchdecken er« scheint.

§. 38 .

Eben dieselben Bemerkungen sah ich gar oft an le­bendigen Kindern und Erwachsenen bestättiget; und selbst wenn der Nabelbruch als ein Eylinder oder Würstchen her­vorstand, oder gar herabhing, schien er sich mehr rechts in Rücksicht der eigentlichen Narbe des Nabels zu befinden.

Ganz hiermit überstimmend schrieb schon I. G. G ü n z l ); Herniae umbilicales, quas ad minimum in adultis vidimus, omnes supra umbilico a latere lineae al- bae fuerunt. Und Bu chho l tz 2 ) oder wahrscheinlich Lobstein: 8i peritonaeum versus annulum cede- ret, forte non sic cedit, ut ante se omnia illa vasa propellat, verum ut a latere inter venam arteriamque

1) Observationes anatomicae de herniis. Lips. 1744. pag. 72.

a) am ang. Orte, Seite 24.