56
Haut der Bauchdecken, sondern aus der Membran der Nabelschnur besteht. Bedarf es noch eigener unverwerf« licher Autoritäten, so kann ich dafür Röderern ') aufstellen, welcher schrieb: Cntis continnatio herniae tunica non esf, sed membranae, quae funem vestit, expansio, und Bonn 1 2 ), welchem die anatomische Uit« tersuchung angebohrne Nabelbrüche zu wiederholten Malen zeigte, daß ganz so, wie bey den in spateren Jahren gebildeten Austretungen der Baucheingeweide, eine Verlängerung des Bauchfells den Nabelbruchsack innerhalb der erwer- terten Nabelschnur ausmacht.
Drittens scheinen solche angebohrne Brüche'eben nicht selten, da außer den achtzig (im §. 29) citirten Fällen, mir allein fünf vorgekommen sind, ohne daß ich eben besonders darauf ausging.
Zweites Hauptstück.
^)a ich hoffe, daß das bisher Auseinandergesetzte von den indispositions contraires a la nature, qui peuvent avoir lieu des la naissance 3 ), hinreichend seyn werde;
1) Bey Buchholtz a. a. O. §. VH.
L) Verhandelingen v. li. G. ter Bevordering des Heel- konde, te Amsterdam, Deel II. page i83.
3) Das Lipoma umbilicale, die Sarcompliale , die Va- licompliale, düs Aneurisma umbilicale, die Hydrom- phale, die Pneumatomphale, das Offenseyn des Ura- chus, die Urinftsteln, die Geschwüre am Nabel, welche keinen näheren Bezug auf die Nabelbrüche habe»,