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te Figur fallen würde, sah ich einen ansehnlichen Nabet- bruch, fast mitten unter der Nabelschnur, welcher näher untersucht einen großen Theil des Dünndarmes enthält.

Dritte Beobachtung. ^

Ein männlicher, an den beiden oberen Gliedmassen mis- gestalteter Fötus von sechs Monaten, zeigt einen sehr an­sehnlichen Nabelbruch, der an Gestalt dem, vom Sandi­so r t im Museo anatomico Tab. 126 abgebildeten, von außen ungemein gleich kommt. Die Haut der Bauch­decken, welche gewöhnlich die Nabelschnur umschließt, scheint ihrer Textur nach, ganz natürlich beschaffen; ist aber bis über einen Zoll im Durchmesser ausgedehnt. An der rechten Seite erhebt sich in der Nabelschnur ein Bruch­seil von beinahe zwey Zoll Lange, und einem Zoll 9 Linien Breite. An der linken Seite dieses Bruchsackes zeichnet sich der Stamm der Nabelschnur, 1 Zoll 6 Linien lang, durch seine Consistenz aus, worauf die Nabelschnur, wie gewöhnlich beschaffen, von dem Bruchsacke abtritt. Der Bruchsack selbst ist von außen glatt, dünn, halb durchsichtig, blos membranartig, und sehr deutlich von der wahren Haut der Bauchdecken unterschieden. Seiner Dünne ungeachtet besteht er doch ganz offenbar aus drey l ) über einander lie­genden Blättern, nämlich dem Bauchfelle, der äußeren Haut der Nabelschnur, und einer dünnen Zwischenhaut,

welche

H Auch Lob stein bey Buchholtz S. 21. fand ei­nen gleichen Bruchsack drepblättrig. Erat

in hoc exemplo triplex herniae saccu«, e funiculo, textu tendinoso et peritonaeo compositus*