größer« Arsten der Einwirkung der Luft in den Bronchien ausgefetzt ftyn könnte.

Ueber Nervenwirkung in der Lunge bleibt mir wenig zu sagen übrig. Niemand laugnet wohl, daß die innere Flache der Bronchien Sensibilität habe. Diese steht im engsten Consensus wir den Jnspirativnsmuskeln, so daß wie dieselbe gereizt wird, die Contraetion dieser Muskeln, auch ohne unser Wissen oder Willen statt findet. Ein reizender Dampf, den wir einathmen, erregt sogleich die heftigsten Bewegun- gen dieser Muskeln. Es ist daher auch ganz wahrscheinlich, daß die erste Inspiration bloß durch die Reizung der Schleim­haut der Nase und des Larynx von der atmosphärischen Luft erregt wird, und vielleicht jede folgende Inspiration durch eine uns unbemerkbare ähnliche Einwirkung der abge­schiedenen Stoffe in den Bronchien auf die Sensibilität dersel­ben, erfolgt. Krankhaft erhöhte Sensibilität, oder zu hefti­ger Reiz bringen die Irritabilität der Luftröhrenmuskeln in Unordnung, sie ziehen sich krampfhaft zusammen, und wider­stehen dadurch dem Eindringen der Luft, welche der Thorax vergebens sich bemüht, durch sie zu treiben. Dies geschieht durch Inspiration reizender Dämpfe und vielleicht auch im nervösen Asthma. Auf der andern Seite kann auch die Ner­venwirkung der Luftröhre gelähmt werden, und dadurch der bonsensuS mit den JnspirationSmuskeln aufgehoben werden. Dumas vermuthet, daß dies in der Asphyxie durch kohlen- saures GaS geschehe. Physiologie IU t pt 445t