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gewölbten Rande aufwärts, mit dem concaven Rande unterwärts, und mit der Spihe hinterwärts gerichtet.

Vorne liegen diese Blätter dicht aneinander, hin­terwärts aber entfernt sich ein Blatt vom andern.

Indem sich drauf diese beiden Blätter voneinander begeben, überziehen sie die Leber als äußere Haut.

Im untern dicklicheren Rande dieses breiten Ban­des, zeigt sich, in Erwachsenen der Rest der ehemaligen Nabelvene, alsein seilsörmiger, mit Fett gemischter Wulst, und scheint einigen Physiologen zur Befesti­gung des vorder» Randes der Leber gegen die vordere Wand des Unterleibes, als ein rundes Band zu dienen.

Da dieses breite Band der Leber schräg zwischen dem Zwerchmuökel und der Leber liegt, so gestattet zwar der Leber eine maßigeVerschiebung, hindert aber das zu starke Weichen der Leber gegen die Rechte oder gegen die Linke Seite bey sich füllendem oder sich ausleerendem Magen.

Es dient als ein Gekröse zur Leitung sowohl einiger Blutgefäße, als besonders der aus der Leber entsprun­genen Saugaderstämme in Kindern zur Leitung der Nabelvene.

Dieses Band soll bisweilen gefehlt haben»

§. 62.

Seitenbänder der Leber,

Dieses breite Band der Leber geht in ungetrenn- tem Zusammenhänge, indem sich am hintern Rande der Leber Las Rechte Blatt vom Linken entfernt, Ln zwetz