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Bringt man dieses Blut der Milz in dephlogistr- sirte Luft (Gas oxygene), so wird schön lebhaftroth.

Indessen sah man doch eine wahre Blutgerinnung (einen sogenannten Polypen) und Liese sogar mit der Haut der Vene verwachsen.

§- 53 >

Nerven der Milz.

Die Nerven , die in die Milz gelangen, und im ZZi. §. der Nervenlehre beschrieben sind, liegen so dicht um die Haute der Arterien, daß man offenbar sieht, daß sie nur den Arterien angehören.

Auch schmerzt die Milz, nach ganz zuverlaßigen Erfahrungen, bey Verwundungen und andern Verlez- zungen wenig oder fast gar nicht.

§- 54 -

Feinerer Bau der Substanz der Milz.

Die Innere Substanz der Milz, nach den voll, kommensten Wshyri^ungen ihrer Blutgefäße betrachtet, scheint fast als aus Blutgefäßen zu bestehen.

Die bisweilen erscheinende Knötchen oder Körnchen sind, durchs Vergrößerungsglas aufs genaueste unter­sucht , nichts als kleine Büschel, rundliche Pinsel, oder O.uästchen von Gefäßen.

Folglich scheint der Bau der Milz höchst einfach. Und dem Bau des Mutterkuchens sehr ähnlich..

Wäscht man die Milz vom Blute rein aus, bläßt sie )näßig auf, und trocknet sie vorsichtig, so har sie