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Milz. 165
hören, und aus den ZwerchmuSkelarterien, aus der Ersten Lendenarterie und Linken Saamenarterie entspringen , finden sich eben daselbst beschrieben.
Die Vene der Milz siehe eben daselbst im 27z.5.
Die Saugadern der Milz sind in der Saugaderlehre im 70. §. beschrieben.
Die Milzarterre ist verhaltnißmäßig zu der Milz fast ansehnlicher, als irgend eine andere Arterie zu ihrem Eingeweide, überdies allemal geschlängelt, dichthäutiger und stärker, als selbst die Aorre.
Die Aeste zum Stamme scheinen verhältnißmäßig weiter als bei irgend einer andern Arterie.
Einsprühungen durch die Arterie gehen in der Milz fast leichter als in einem andern Eingeweide in die Venen über.
Die Vene der Milz dagegen scheint besonders fchlaffhäurig, und hat keine Klappen.
Auch bei diesen Einspritzungen zeigt sich die Milz als das blutreichste Eingeweide.
§. 52.
Blut der Milz.
Das Blut, das man gewöhnlich in der Mllj antrifft, zeichnet sich von anderm Blute dadurch aus, daß es flüssig ist, wenn in dem nämlichen Körper in andernVenen sich geronnen Blutsindet, daß es mißfar- bener, oder dunkelrother, und wäßriger ist, daß es mehr flüchtig Laugensalz, aber weniger Oel, auch weniger fixe Bestandtheile enthalt, und daß es nicht so leicht gerinnt, oder sich nicht so leicht scheidet.
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