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§. 26.

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Diese Aushauchung läßt sich zum Theil durch künstliche Einsprüßungen der Arterien beweisen und nachmachen.

Die Einsaugung hingegen beweißt das Verschwin­den einer in lebendigen Thieren, oder auch wohl in le­bendigen Menschen in die Bauchhöhle gebrachten Flüs­sigkeit.

Daß aber die Saugadern dieses Einsaugen ver­richten , beweisen sowohl dasEinfprüßen einer gefärbten Flüssigkeit in die Bauchhöhle, mit der sich die Sauga­dern bisweilen noch im Leichnam kurz nach dem Tode ganz offenbar füllen, als auch einige Krankheiten, z.

B. bei Ergießungen von Blut oder Eiter in die Bauch­höhle, findet man nicht feiten die Saugadern bis in den Saugaderstamm mit diesem aufgenommenen Blute gefüllt.

§. 27 .

Wirkung »der Nutzen de« Bauchfell«. '

Das Bauchfell umschließt als ein Sack außer den Harnorganeu die hinter ihm liegen, sämtliche Eingeweide des Unterleibes so genau und nachdrücklich, daß falls es an einer Stelle geschwächt, zerrissen, oder zerschnitten wird, die Eingeweide, und Därme so unaufhalt­sam herausdringen, daß es sehr schwer hält sie wieder in ihre natürliche Lage zurückzubringnr, oder wenn auch dies gelingt, sie darinn zu erhalten. ^

Der Saft des Bauchfells hindert alle Reibung ^

und mindert die Zusammenklebung und Verwachsung der in seinem Sacke befindlichen Theile sowohl gegen

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